Trip durch die Wistinghauser Senne

Wilde Weiden, urwüchsige Wälder und klare Bäche… das alles und noch viel mehr findet man in der Wistinghauser Senne, dem Teutoburger Wald und im Fulbachtal.

Die lange ersehnte Tour durch die Wistinghauser Senne startete gestern Morgen um 08.00 Uhr an der Schutzhütte Ecke Stapellager Weg. Als Tour Begleiter konnten wir einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter des Naturschutzgroßprojekt Senne und Teutoburger Wald (NGP Senne) gewinnen, nach einer Einführung zum Hintergrund des Projektes und weiteren Informationen zur Erstehung des Naturschutzgebietes ging es mit der ca. drei Stündigen Tour los.

Fakten: 1800 Hektar, 80 Brutvogelarten, 664 Insektenarten und 575 Farn- und Blütenpflanzen

Das Gebiet rund um die Wistinghauser Senne ist seit dem Jahr 2011 mit Schottischen Hochlandrindern und seit 2015 mit Exmoorponys beweidet. Diese besonderen Tiere wurden im Rahmen des Projektes angesiedelt, um durch Tritt und verbiss offene Bereiche in den Wäldern zu schaffen, in denen licht- und wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum finden.

Die schottischen Hochlandrinder sind friedliche und tiefenentspannte Tiere, dass konnten wir gleich am Anfang der Tour feststellen als sich unser Weg mit zwei ca. 750 kg schweren Rindern kreuzte.

Du kommst hier nicht durch

Verhalten im Waldgebiet

Um Konflikte mit den Weidentieren zu vermeiden sollten einige Grundregeln eingehalten werden, die man auf den Hinweistafeln findet.

Es sollte ein Mindestabstand von 25 m eingehalten werden

Durch die Wistinghauser Senne schlängeln sich mehrere Wanderwege, die auch an den Koppeln und Weideflächen der Ponys und Hochlandrinder vorbeiführen

Neben den Fotografischen Highlights wurde auf dieser Tour eine Menge an Informationen und hintergrundwissen über die Entstehung, Ziele und Umsetzung des Projektes vermittelt, die man bei einem normalen Besuch in diesem Gebiet nicht erfahren würde.

Die Ziege als biologischer Rasenmäher

Heute übernehmen Ziegen, Scharfe, Rinder und Pferde die Aufgaben der alten Bauern, sie knabbern an der Heide sorgen für neue Triebe und sichern den Fortbestand der Pflanzen und damit auch einer Vielzahl von Insekten die in der Heidelandschaft zu Hause sind.  

Zum Schluss unserer Tour konnten wir noch ein Rehbock begutachten, der uns erst gar nicht bemerkte, dann aber doch die Füße in die Hand nahm und flüchtete.

Ein paar Impressionen vom Tag

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